AktivesDeinstedtLogoToledoNeu

Flohmarkt

 

Unsere Fahrt nach Bethel


Am 7. Februar 2013 haben wir es endlich geschafft, mit einer Abordnung vom Flohmarktteam unseren Erlös aus dem Basar 2012 für Bethel persönlich zu überbringen.

Unsere Zieladresse: Bielefeld, Dankort, Quellenhof 25.
Bei der Anfahrt erhielten wir einen ersten Eindruck von der Größe dieses Stadtteils.
 
Wir wurden herzlich von Herrn Hofemeier (zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit) und zwei weiteren Mitarbeitern begrüßt. Nach einer kleinen Kaffeepause bekamen wir einen genaueren Einblick in die Bedeutung und Entstehung dieser Einrichtung, die 2009 in eine Stiftung umgewandelt wurde.

1867 kaufte die Innere Mission mit Unterstützung Bielefelder Kaufleute einen Bauernhof, um eine Anstalt für epilepsiekranke Menschen zu gründen. Fünf Jahre später (1872) wurde die Anstalt vom neuen Leiter und Namensgeber, Friedrich von Bodelschwingh, übernommen und weiter aufgebaut. Wir erfuhren viel über die weitere Entwicklung, Größe und die Arbeit bis in die heutige Zeit hinein.
Die Arbeitsfelder umfassen Epilepsiezentrum, Hilfe für Behinderte, Alten- und Jugendpflege, Suchtkrankenhilfe, Betreuung von autistischen Menschen, Hirngeschädigten, Hospiz, Kinderhospiz, Hilfe für Obdachlose.
Wie groß der Arbeitsbereich ist, lässt sich nur erahnen.
Einige Häuser mit schwerstkranken Bewohnern sind für Besucher gesperrt.
Herr Hofemeier fuhr uns mit dem Bus durch die Straßen und führte uns zu Fuß durch verschiedene Werkstätten, Läden, stiftungseigenem Museum, die Weberei, zeigte uns die Brockensammlung, wo Kleider- und Sachspenden sortiert und weiter vermittelt werden, und die seit 125 Jahren bestehende Briefmarkenstelle. 

Der Grundgedanke der Einrichtungen ist über all die Jahre erhalten geblieben: Den Menschen in Bethel ein sinnvolles Leben und Arbeit zu geben.
Mittlerweile werden in 5 Bundesländern an ca. 200 Standorten 185.000 Menschen pro Jahr von etwa 16.000 Mitarbeitern betreut. – Für uns besonders interessant: „Bethel im Norden“ und das in Kooperation mit Bethel gegründete Kinderhospiz Löwenherz, welches seit 2006 selbstständig weitergeführt wird.
 
Nach einer Mittagspause ging es noch einmal weiter:
Reittherapie, Kindergärten, Frühförderung, Wohngruppen, geschlossene Abteilungen, Krankenhäuser.
Christliche Nächstenliebe wird heute wie damals in Verbindung mit modernster Medizin gelebt. Bethel (hebräisch: Haus Gottes) steht bundesweit offen für behinderte, kranke, pflegebedürftige und sozial benachteiligte Menschen.

Schwer beeindruckt waren wir von dem Gesamtunternehmen Bethel und gewonnen haben wir die Erkenntnis, dass die Spenden aus Deinstedt an der richtigen Stelle landen.
Zum Schluss überreichten wir unseren Scheck.
Mit einer weiteren Einladung durch Herrn Hofemeier, doch einmal mit dem gesamten Team wiederzukommen, ging es nach Hause.

Sabine Bartelt, Juli 2013

 

Deinstedt-Flohmarkt-Bethel

 

 

zurück zu »Dies und Das«